22Nicht einfach zu beantworten, da die Ansprüche und Erwartungen höchst unterschiedlich sind. Wir bemühen uns, den Faktor Spaß zu aktivieren; man lacht viel und gewinnt Lebensfreude. Man vergisst für Stunden den Alltag und schöpft neue Kraft. Es wird gesungen – das verbindet und im Übrigen haben böse Menschen keine Lieder, wir haben sogar eigene. Man lernt Menschen kennen und schätzen, im eigenen Reyche und außerhalb mit gleichgearteten Interessen, zumindest was Schlaraffia angeht. Man knüpft Verbindungen auch im privaten Bereich, was auch die Ehefrauen einschließt. Man hat weltweit Anlaufpunkte und Schlaraffen, die sich freuen, den Schlaraffenbruder zu umsorgen. Man lernt viel Neues durch Vorträge, durch Sonderveranstaltungen im praktischen und im kulturellen Sinne. In der Sommerung gilt das Programm der Freizeitgestaltung und hat viele Sehenswürdigkeiten zum Thema. Man bleibt nicht allein, wenn man krank oder alt wird. Die Jungen helfen den Alten, holen sie ab zu den Sippungen und betreuen sie. Krankenbesuche sind auch selbstverständlich und darüber hinaus erhält jeder, der bei den Sippungen nicht dabei sein konnte, das amtliche Protokoll, das von jeder Sippung angefertigt wird, und ist so wenigstens teilweise dabei. Eigentlich kann man Schlaraffia nicht erzählen – man muss das erleben und dann die eigenen Schlüsse ziehen.